Donnerstag, 7. Juni 2007
Bye bye Winnipeg, hello Canada!
pasquale, 06:52h
Soo, mit einiger Verspaetung auch nun einige Infos zu meinen Untrieben seit das Semester zuende ist.
Zunaechst einmal hiess es Abschied nehmen von Winnipeg, der Stadt, in der ich 8 Monate verbracht hab. Gleichzeitig hiess es aber auch: auf zu neuen Ufern. Bis dato waren dies Calgary, Vancouver, Banff (in den Rocky Moutains) und gerade Montreal, mein Franzoesisch aufpolieren...
Von Winnipeg nach Vancouver sind es 2232 km, also haben Irene und ich, da wir den Ueberlandbus als Transportmittel gewaehlt haben, auf halber Strecke in Calgary einen zweitaegigen Zwischenstopp eingelegt. Stellte sich heraus, dass das genau die richtige Massnahme war. Als Hintergrundinformation: per´Greyhound´-Bus von Winnipeg nach Calgary: 21 Stunden. Von Calgary nach Vancouver nur etwa 17 Stunden. Gefuehlte Dauer: undendlich.
Dabei ist die Strecke Winnipeg-Calgary besonders interessant, da man die Provinz Saskatchewan durchquert, also die Prairie, und man zur linken unendliche Weite geniessen kann und zur rechten nichts als Flachland sieht. Das ist wie Holland, nur mit weniger Treibhaeusern. ;-)
Von Calgary nach Vancouver durchquert man das Land von Heiner und Andy - die Rocky Mountains! (o.k. dummer Witz, ich weiss...) Schon der erste Eindruck aus dem Bus heraus war top, und die Erwartungen wurden spaeter in Banff voll bestaetigt.
In Vancouver blieben wir 14 Tage, zwei mehr als geplant, was daran lag, das die Belegschaft von Greyhound meinte, unterbezahlt zu sein, und deswegen mal eben ueber eine Woche lang gestreikt hat.
Die Stadt Vancouver liegt auf einer Halbinsel am Pazifik, in Wurfweite zu den Rocky Mountains und das gibt dieser Behausung ein einmaliges Ambiente.

Downtown Vancouver vom Norden aus

Der Hafen von Vancouver sprueht vor Aktivitaet: ein Wasserflugzeug
Aus Zeitmangel muss ich Details dieses und der kommenden Erlebnisse leider spaeter hinzufuegen. :-(
Banff in den Rockies wurde fuer die kommende Woche unsere Operationsbasis um Kanadas Aushaengeschild zu testen. Und wir wurden nicht enttaeuscht.

typisches Bild fuer die Rockies

Blick vom Tunnel Mountain auf Banff, aufgenommen um 5:30 morgens
Neben einer atemberaubenden Szenerie bieten die Rocky Mountains auch eine vitale Flora und vor allem Fauna. Wir machten direkte Bekanntschaft mit Streifenhoernchen, Elchen, Rotwild und Eichhoernchen, die sich hier die Klinke in die Hand geben.

Sollte sich ganz langsam vorstellen: 'Hirsch heisse ich.'
Das Sahnehaeubchen war eine zweieinhalbstuendige Wildwasserfahrt mit dem Schlauchboot auf dem 'Kicking Horse River'. Vom Wasser aus sind die Landschaftseindruecke noch staerker und mit den Stromschnellen der Stufe 4 waren wir nebenbei auch noch beschaeftigt.
Alles in allem bisher der beste Tag in Kanada.

Der Kicking Horse River und der pudelnasse Tourist (C'est moi)
Zwei Tage spaeter machten wir uns per Flugzeug auf den Weg nach Montreal, wo wir aktuell noch verweilen. Hier traf uns der Kulturschock. Nicht, dass das Franzoesisch, verbessere: Quebecois, bzw. Quebekauderwelsch, ein Problem waere, nein, hier sieht's aus wie in Europa! Noch dazu ist unsere Herberge in einem der typischen Duplex-Haeuser, die von aussen so aussehen wie die englischen Townhouses, von denen sie 'abstammen' und von innen an eine Bamberger WG erinnern. 'Ich will noch nicht wieder in die Vorlesungen', war mein erster Gedanke. Mittlerweile habe ich mich ein wenig daran gewoehnt und mich mit der Erkundung dieser Stadt abgelenkt. Deren Altstadt ist beeindruckend und sieht so aus, wie die Kulisse eines Piratenfilms. Ich ziehe immer noch gedankliche Querverbindungen zu Jack Sparrow und den Piraten der Karibik Teil III, den wir am letzten Mai im Kino angeschaut haben.
Nach Montreal geht es weiter nach Quebec City und dann noch nach Halifax, von wo aus sich der Flieger gen Heimat in den Himmel erheben wird.
Hier in Montreal steht einstweilen noch der Berg Mont Royal, der Namensgeber der Stadt, auf dem Programm und am Wochenende ist hier ja schliesslich noch das Stelldichein von Fernando, Kimi, Ralf und Co., die ihre Runden drehen wollen.
Es gibt viel zu sehen...
Zunaechst einmal hiess es Abschied nehmen von Winnipeg, der Stadt, in der ich 8 Monate verbracht hab. Gleichzeitig hiess es aber auch: auf zu neuen Ufern. Bis dato waren dies Calgary, Vancouver, Banff (in den Rocky Moutains) und gerade Montreal, mein Franzoesisch aufpolieren...
Von Winnipeg nach Vancouver sind es 2232 km, also haben Irene und ich, da wir den Ueberlandbus als Transportmittel gewaehlt haben, auf halber Strecke in Calgary einen zweitaegigen Zwischenstopp eingelegt. Stellte sich heraus, dass das genau die richtige Massnahme war. Als Hintergrundinformation: per´Greyhound´-Bus von Winnipeg nach Calgary: 21 Stunden. Von Calgary nach Vancouver nur etwa 17 Stunden. Gefuehlte Dauer: undendlich.
Dabei ist die Strecke Winnipeg-Calgary besonders interessant, da man die Provinz Saskatchewan durchquert, also die Prairie, und man zur linken unendliche Weite geniessen kann und zur rechten nichts als Flachland sieht. Das ist wie Holland, nur mit weniger Treibhaeusern. ;-)
Von Calgary nach Vancouver durchquert man das Land von Heiner und Andy - die Rocky Mountains! (o.k. dummer Witz, ich weiss...) Schon der erste Eindruck aus dem Bus heraus war top, und die Erwartungen wurden spaeter in Banff voll bestaetigt.
In Vancouver blieben wir 14 Tage, zwei mehr als geplant, was daran lag, das die Belegschaft von Greyhound meinte, unterbezahlt zu sein, und deswegen mal eben ueber eine Woche lang gestreikt hat.
Die Stadt Vancouver liegt auf einer Halbinsel am Pazifik, in Wurfweite zu den Rocky Mountains und das gibt dieser Behausung ein einmaliges Ambiente.

Downtown Vancouver vom Norden aus

Der Hafen von Vancouver sprueht vor Aktivitaet: ein Wasserflugzeug
Aus Zeitmangel muss ich Details dieses und der kommenden Erlebnisse leider spaeter hinzufuegen. :-(
Banff in den Rockies wurde fuer die kommende Woche unsere Operationsbasis um Kanadas Aushaengeschild zu testen. Und wir wurden nicht enttaeuscht.

typisches Bild fuer die Rockies

Blick vom Tunnel Mountain auf Banff, aufgenommen um 5:30 morgens
Neben einer atemberaubenden Szenerie bieten die Rocky Mountains auch eine vitale Flora und vor allem Fauna. Wir machten direkte Bekanntschaft mit Streifenhoernchen, Elchen, Rotwild und Eichhoernchen, die sich hier die Klinke in die Hand geben.

Sollte sich ganz langsam vorstellen: 'Hirsch heisse ich.'
Das Sahnehaeubchen war eine zweieinhalbstuendige Wildwasserfahrt mit dem Schlauchboot auf dem 'Kicking Horse River'. Vom Wasser aus sind die Landschaftseindruecke noch staerker und mit den Stromschnellen der Stufe 4 waren wir nebenbei auch noch beschaeftigt.
Alles in allem bisher der beste Tag in Kanada.

Der Kicking Horse River und der pudelnasse Tourist (C'est moi)
Zwei Tage spaeter machten wir uns per Flugzeug auf den Weg nach Montreal, wo wir aktuell noch verweilen. Hier traf uns der Kulturschock. Nicht, dass das Franzoesisch, verbessere: Quebecois, bzw. Quebekauderwelsch, ein Problem waere, nein, hier sieht's aus wie in Europa! Noch dazu ist unsere Herberge in einem der typischen Duplex-Haeuser, die von aussen so aussehen wie die englischen Townhouses, von denen sie 'abstammen' und von innen an eine Bamberger WG erinnern. 'Ich will noch nicht wieder in die Vorlesungen', war mein erster Gedanke. Mittlerweile habe ich mich ein wenig daran gewoehnt und mich mit der Erkundung dieser Stadt abgelenkt. Deren Altstadt ist beeindruckend und sieht so aus, wie die Kulisse eines Piratenfilms. Ich ziehe immer noch gedankliche Querverbindungen zu Jack Sparrow und den Piraten der Karibik Teil III, den wir am letzten Mai im Kino angeschaut haben.
Nach Montreal geht es weiter nach Quebec City und dann noch nach Halifax, von wo aus sich der Flieger gen Heimat in den Himmel erheben wird.
Hier in Montreal steht einstweilen noch der Berg Mont Royal, der Namensgeber der Stadt, auf dem Programm und am Wochenende ist hier ja schliesslich noch das Stelldichein von Fernando, Kimi, Ralf und Co., die ihre Runden drehen wollen.
Es gibt viel zu sehen...
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Mittwoch, 11. April 2007
Schlaand: WM-Spiel und Ostern
pasquale, 05:31h
Nun hat es sich ergeben, dass der gemeine allemannische Sportliebhaber auch auf seine Kosten kommen konnte. Theoretisch jedenfalls: Canada vs Deutschland, WM Spiel der Damen im Eishockey. Interessant an diesem Spiel, neben der Tatsache, dass es in Winnipeg stattfand, ist unser Gegner, der amtierender Olympiasieger ist. Also muessen die ja ganz gut sein.
Und so freute man sich, dass man Gelegenheit bekam, die eigenen Farben lautstark zu unterstuetzen, war man doch gewahr, dass man in akuter Unterzahl zu agieren hatte. Aber, wie hatte sich Oli Kahn schon mal so aehnlich zu der Situation geaeussert:" Siebzigtausend um Dich herum, die bruellen, was das Zeug haelt - und alle gegen Dich. Was besseres gibt's nicht." Mit dieser Einstellung ging es dann auch abends in die gut gefuellte Arena. Zehntausend fanden den Weg ins MTS-Center. Die allermeisten davon Ahorn-Anhaenger. Aber auch ein wenig schwarz-rot-gold war auf den Raengen zu erblicken. Dann konnte es ja los gehen. Als schlechtes Omen erwies sich das weglassen der Hymnen, stattdessen wurden erstmal langwierig drei Kanadische Spielerinnen geehrt, darunter Haley Wickenheiser, die in ihrer langen Karriere schon unmoralisch viele Treffer fuer die Roten erziehlt hatte. Unsere Damen sollten sehr bald merken, warum Haley ein wuerdiger Preistraeger war...
besagtes Vorgeplaenkel
Denn es spielte nur eine Mannschaft, und zwar die falsche. Und so stand es nach zwei Minuten und einundvierzig Sekunden schon 2:0 fuer die Nordamerikanischen Amazonen.
eintoeniges Bild: Kanada im Angriff
Das oben gezeigte Bild sollte sich ueber das gesamte Spiel nicht aendern, und so war der Abend denn insgesamt etwas eintoenig. Fuer Stimmung, die uebrigens troztdem gut war, sorgten Maskottchen, wie der Winnipegger Mick E. Moose, Standard-Anfeuerer der Winnipegger Eishockey-Mannschaft 'Manitoba Moose', das heisst uebersetzt Elche. (Ja nee, wird jetze der eine oder andere sagen, Elch heisst doch elk. Stimmt, aber hier heisst Elch nun mal Moose, warum auch immer. Hier heissen ja die Eskimos auch nicht Eskimos sondern Inuit, oder First Nations.) Nebenbei gibt's immer noch Musikeinspieler und in den Pausen Gewinnspiele mit diversen Sponsoren. Das Volk will halt unterhalten werden.
Mick E. Moose (sieht irgendwie fies aus)
Und so gaben wir denn auch (fast) alles fuer unsere Farben, immerhin konnten am Ende ganze 5 Schuesse auf des Gegners Maschen verbucht werden. Zum Vergleich: Die Kanadier schossen 64 mal auf unser Gehaeuse, das von Viola Harrer vorbildlich gehuetet wurde, indem sie die kanadischen Spielerinnen (obwohl man doch fast Spieler sagen koennte...) mit Glanzparaden zur Weissglut trieb. Aus diesem Grund bejubelte das Volk auch jeden der acht Treffer frenetisch und ein lautes 'Ooh' ertoente bei jeder Parade aus die Reihen.
seltenes Bild: Der Bundesadler auf Feindflug
So war es auch kein Wunder, dass Viola nach Abpfiff von der gesamten Arena mit standing ovations verabschiedet wurde. Die Presse titelte am naechsten Tag neben Violas Bild: 'Berliner Mauer'
Das war am Gruendonnerstag. Ostersonntag sind wir dann ausgezogen, um den ersten Tag, der die Bezeichnung Fruehling verdiente ein wenig zu geniessen und eine Pause in den Pruefungsvorbereitungen einzulegen. So entstanden einige wenige Impressionen von Winnipeg am Beginn des Fruelings, wobei die Schneeschmelze schon weit fortgeschritten war:
Mein alter Kumpel Louis (Riel) und ich

Der Red River

Des Kanadiers liebstes Auto (aufgenommen vor Ostern)
Mein bevorzugtes Auto (auch vor Ostern aufgenommen)
Ich konnte nur zwei Bilder machen, weil ich alsbald eines der vielen Schlagloecher genauer inspiziert habe. Dabei habe ich auf den alten 'Knick-den-Fuss-ab-und-guck-wie-weit-es-geht Trick' angewendet, so dass meine Baender mal wieder ordentlich gedehnt wurden. Ich bin dann relativ direkt nach Hause gehumpelt. Geht aber schon wieder. Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Und ein Sauerlaender ist eh traditionell schmerzfrei. Zumindest in bestimmten Disziplinen...
Und so freute man sich, dass man Gelegenheit bekam, die eigenen Farben lautstark zu unterstuetzen, war man doch gewahr, dass man in akuter Unterzahl zu agieren hatte. Aber, wie hatte sich Oli Kahn schon mal so aehnlich zu der Situation geaeussert:" Siebzigtausend um Dich herum, die bruellen, was das Zeug haelt - und alle gegen Dich. Was besseres gibt's nicht." Mit dieser Einstellung ging es dann auch abends in die gut gefuellte Arena. Zehntausend fanden den Weg ins MTS-Center. Die allermeisten davon Ahorn-Anhaenger. Aber auch ein wenig schwarz-rot-gold war auf den Raengen zu erblicken. Dann konnte es ja los gehen. Als schlechtes Omen erwies sich das weglassen der Hymnen, stattdessen wurden erstmal langwierig drei Kanadische Spielerinnen geehrt, darunter Haley Wickenheiser, die in ihrer langen Karriere schon unmoralisch viele Treffer fuer die Roten erziehlt hatte. Unsere Damen sollten sehr bald merken, warum Haley ein wuerdiger Preistraeger war...
besagtes Vorgeplaenkel
Denn es spielte nur eine Mannschaft, und zwar die falsche. Und so stand es nach zwei Minuten und einundvierzig Sekunden schon 2:0 fuer die Nordamerikanischen Amazonen.
eintoeniges Bild: Kanada im Angriff
Das oben gezeigte Bild sollte sich ueber das gesamte Spiel nicht aendern, und so war der Abend denn insgesamt etwas eintoenig. Fuer Stimmung, die uebrigens troztdem gut war, sorgten Maskottchen, wie der Winnipegger Mick E. Moose, Standard-Anfeuerer der Winnipegger Eishockey-Mannschaft 'Manitoba Moose', das heisst uebersetzt Elche. (Ja nee, wird jetze der eine oder andere sagen, Elch heisst doch elk. Stimmt, aber hier heisst Elch nun mal Moose, warum auch immer. Hier heissen ja die Eskimos auch nicht Eskimos sondern Inuit, oder First Nations.) Nebenbei gibt's immer noch Musikeinspieler und in den Pausen Gewinnspiele mit diversen Sponsoren. Das Volk will halt unterhalten werden.
Mick E. Moose (sieht irgendwie fies aus)
Und so gaben wir denn auch (fast) alles fuer unsere Farben, immerhin konnten am Ende ganze 5 Schuesse auf des Gegners Maschen verbucht werden. Zum Vergleich: Die Kanadier schossen 64 mal auf unser Gehaeuse, das von Viola Harrer vorbildlich gehuetet wurde, indem sie die kanadischen Spielerinnen (obwohl man doch fast Spieler sagen koennte...) mit Glanzparaden zur Weissglut trieb. Aus diesem Grund bejubelte das Volk auch jeden der acht Treffer frenetisch und ein lautes 'Ooh' ertoente bei jeder Parade aus die Reihen.
seltenes Bild: Der Bundesadler auf Feindflug
So war es auch kein Wunder, dass Viola nach Abpfiff von der gesamten Arena mit standing ovations verabschiedet wurde. Die Presse titelte am naechsten Tag neben Violas Bild: 'Berliner Mauer'
Das war am Gruendonnerstag. Ostersonntag sind wir dann ausgezogen, um den ersten Tag, der die Bezeichnung Fruehling verdiente ein wenig zu geniessen und eine Pause in den Pruefungsvorbereitungen einzulegen. So entstanden einige wenige Impressionen von Winnipeg am Beginn des Fruelings, wobei die Schneeschmelze schon weit fortgeschritten war:
Mein alter Kumpel Louis (Riel) und ich

Der Red River

Des Kanadiers liebstes Auto (aufgenommen vor Ostern)
Mein bevorzugtes Auto (auch vor Ostern aufgenommen)
Ich konnte nur zwei Bilder machen, weil ich alsbald eines der vielen Schlagloecher genauer inspiziert habe. Dabei habe ich auf den alten 'Knick-den-Fuss-ab-und-guck-wie-weit-es-geht Trick' angewendet, so dass meine Baender mal wieder ordentlich gedehnt wurden. Ich bin dann relativ direkt nach Hause gehumpelt. Geht aber schon wieder. Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Und ein Sauerlaender ist eh traditionell schmerzfrei. Zumindest in bestimmten Disziplinen...
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Samstag, 24. Februar 2007
Le Festival du Voyaguer
pasquale, 02:11h
Spring Break! Ferien! Eine Woche lang!
Endlich mal weg von der Uni und den Kursen und ausspannen. Dir 'Reading Week' oder im Volksmund 'Spring Break' genannt, verspricht Freizeit. Da kommt das alljaehrliche Festival du Voyageur gerade recht. Das dauert naemlich genau 10 Tage und deckt den unterrichtsfreien Zeitraum ab.

"Ich kann Dich nicht mehr sehn!" Die Uni im Winter.
Gut, bevor jetzt die Freuden-Pferde mit einem durchgehen: Um irgendwohin zu fahren und z.B. Skizufahren, das macht ein Gutteil der hiesigen Studentenschaft, ist dann doch zu viel zu tun - zwei Examen direkt am folgenden Dienstag und eine Hausarbeit am Montag (die mich verfl...t viele Nerven gekostet haben wird) sprechen dagegen. Also heisst es, ausgleichsweise dem Festival beizuwohnen. Ausserdem bieten die historischen Kostueme und Darbietungen einen kleinen Ersatz fuer entgangene Karnevalsaktivitaeten.
So bin ich folgerichtig zusammen mit Irene gleich zur Auftaktveranstaltung angereist: Einer Fackelwanderung in der Abenddaemmerung ueber den zugefrorenen Red River. Die c.a. einstuendige Massnahme fuehrt uns durch die Ruine der St. Boniface Kathedrale, die punktgenau mit Eintreffen des Zuges unter 5-faches Glockengelaeut gesetzt wird. Nicht schlecht. Der Zug endet hernach im franzoesischen Viertel mit heisser Schokolade als Belohnung fuer die Teilnehmer. Denn wir reden hier immerhin vom Wandern bei 25 Grad minus!

Der Startpunkt der Expedition bei Tage.

Und ueber dieses Gewaesser kann man laufen. Ist aber ganz schoen glatt so auf Eis...
Da wir aber vom Freitag noch nicht durchgefroren genug sind, und die Examen noch in weiter Ferne waehnen, wollen wir des samstags mal das Festgelaende inspizieren. Dieses befindet sich um das etwas abgelegeneFort Gibraltar herum, einem Museum das das Leben und wirken der Voyageure lebendig halten soll. Dazu dient wohl auch dieses Fest. (Mehr Informationen ueber das Fort und die Taten der Voyageure findet der geneigte Leser unter dem Bericht "Vive la Compagnie".)
Gleich am Eingang findet sich neben anderen eine ueberdimensionale Schneeskulptur eines Voyageurbootes.

Einen Eindruck der Groesse gibt die Touristin am linken Bildrand.
Viele Schneebloecke sind gerade im Begriff, zu einer Skulptur geschaelt zu werden. Es gibt neben Demonstrationen im Fort draussen diverse Zelte, die - zum Glueck beheizt - zu laengerem Aufenthalt einladen. Nun gut, irgendwo muss gegessen, getrunken, gesungen und natuerlich Nippes verkauft werden. Aber es riecht angenehm nach Schnee und Holzfeuer. Mal was anderes. Meine Aufmerksamkeit gilt natuerlich der Demonstration einer kleinen militaerischen Einheit, vor allem, weil man sich hautnah vorstellen kann, wie angenehm das herumschleichen und schiessen bei winterlichen Bedingungen im Grossraum Manitoba denn gewesen sein muss. Soll heissen, die Kostueme verleihen dem ganzen doch schon gewisse Naehe.
Ausserdem sieht's lustig aus!

"Vorwaerts Kameraden, es geht zurueck!"

Und zwar ins Fort. Ist auch viel waermer dort.

"Also zuegig."
Nach etwa eineinhalbstuendiger Inspektion, wollen wir dann aber doch in einem warmen, soliden Gebauede was essen und trinken und beschliessen, das Areal sich selbst zu ueberlassen.
Dabei nehmen wir uns vor, noch an mindestens zwei anderen Tagen das Fest zu besuchen und fokussieren abendliche Events.
Am Ende hat uns das Wetter beide Male davon abgehalten, den entlegenen Schauplatz aufzusuchen und wir haben dem eine Tasse Kaffee in einer bevorzugten Franchise-Kette vorgezogen.
Nebenbei hab ich in der Woche auch noch was fuer die Uni getan. Wird sich zeigen, ob der Spring Break was gutes hat. Ein Grossteil der in Urlaub ausgebuechsten Studenten hat uebrigens mittlerweile angefangen zu kruecken...
Soviel dazu.
Ich hatte jedenfalls noch Zeit, von meinem Hinterhof ein Foto zu machen.

Endlich mal weg von der Uni und den Kursen und ausspannen. Dir 'Reading Week' oder im Volksmund 'Spring Break' genannt, verspricht Freizeit. Da kommt das alljaehrliche Festival du Voyageur gerade recht. Das dauert naemlich genau 10 Tage und deckt den unterrichtsfreien Zeitraum ab.

"Ich kann Dich nicht mehr sehn!" Die Uni im Winter.
Gut, bevor jetzt die Freuden-Pferde mit einem durchgehen: Um irgendwohin zu fahren und z.B. Skizufahren, das macht ein Gutteil der hiesigen Studentenschaft, ist dann doch zu viel zu tun - zwei Examen direkt am folgenden Dienstag und eine Hausarbeit am Montag (die mich verfl...t viele Nerven gekostet haben wird) sprechen dagegen. Also heisst es, ausgleichsweise dem Festival beizuwohnen. Ausserdem bieten die historischen Kostueme und Darbietungen einen kleinen Ersatz fuer entgangene Karnevalsaktivitaeten.
So bin ich folgerichtig zusammen mit Irene gleich zur Auftaktveranstaltung angereist: Einer Fackelwanderung in der Abenddaemmerung ueber den zugefrorenen Red River. Die c.a. einstuendige Massnahme fuehrt uns durch die Ruine der St. Boniface Kathedrale, die punktgenau mit Eintreffen des Zuges unter 5-faches Glockengelaeut gesetzt wird. Nicht schlecht. Der Zug endet hernach im franzoesischen Viertel mit heisser Schokolade als Belohnung fuer die Teilnehmer. Denn wir reden hier immerhin vom Wandern bei 25 Grad minus!

Der Startpunkt der Expedition bei Tage.

Und ueber dieses Gewaesser kann man laufen. Ist aber ganz schoen glatt so auf Eis...
Da wir aber vom Freitag noch nicht durchgefroren genug sind, und die Examen noch in weiter Ferne waehnen, wollen wir des samstags mal das Festgelaende inspizieren. Dieses befindet sich um das etwas abgelegeneFort Gibraltar herum, einem Museum das das Leben und wirken der Voyageure lebendig halten soll. Dazu dient wohl auch dieses Fest. (Mehr Informationen ueber das Fort und die Taten der Voyageure findet der geneigte Leser unter dem Bericht "Vive la Compagnie".)
Gleich am Eingang findet sich neben anderen eine ueberdimensionale Schneeskulptur eines Voyageurbootes.

Einen Eindruck der Groesse gibt die Touristin am linken Bildrand.
Viele Schneebloecke sind gerade im Begriff, zu einer Skulptur geschaelt zu werden. Es gibt neben Demonstrationen im Fort draussen diverse Zelte, die - zum Glueck beheizt - zu laengerem Aufenthalt einladen. Nun gut, irgendwo muss gegessen, getrunken, gesungen und natuerlich Nippes verkauft werden. Aber es riecht angenehm nach Schnee und Holzfeuer. Mal was anderes. Meine Aufmerksamkeit gilt natuerlich der Demonstration einer kleinen militaerischen Einheit, vor allem, weil man sich hautnah vorstellen kann, wie angenehm das herumschleichen und schiessen bei winterlichen Bedingungen im Grossraum Manitoba denn gewesen sein muss. Soll heissen, die Kostueme verleihen dem ganzen doch schon gewisse Naehe.
Ausserdem sieht's lustig aus!

"Vorwaerts Kameraden, es geht zurueck!"

Und zwar ins Fort. Ist auch viel waermer dort.

"Also zuegig."
Nach etwa eineinhalbstuendiger Inspektion, wollen wir dann aber doch in einem warmen, soliden Gebauede was essen und trinken und beschliessen, das Areal sich selbst zu ueberlassen.
Dabei nehmen wir uns vor, noch an mindestens zwei anderen Tagen das Fest zu besuchen und fokussieren abendliche Events.
Am Ende hat uns das Wetter beide Male davon abgehalten, den entlegenen Schauplatz aufzusuchen und wir haben dem eine Tasse Kaffee in einer bevorzugten Franchise-Kette vorgezogen.
Nebenbei hab ich in der Woche auch noch was fuer die Uni getan. Wird sich zeigen, ob der Spring Break was gutes hat. Ein Grossteil der in Urlaub ausgebuechsten Studenten hat uebrigens mittlerweile angefangen zu kruecken...
Soviel dazu.
Ich hatte jedenfalls noch Zeit, von meinem Hinterhof ein Foto zu machen.

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